phoenix-ev.org Mainmenü | Vereinsarbeit | Phoenix Brandenburg - Seit dem Jahr 2000 in Brandenburg aktiv

Phoenix Brandenburg

Unser Verein ist seit dem Jahr 2000 auch im Land Brandenburg aktiv.

"Wir haben mit der Unterstützung der Landesausländerbeauftragten, Almuth Berger und den kommunalen Ausländerbeauftragten, sowie den RAA-Stellen mehrere Anti-Rassismus-Trainings, vor allem für Multiplikatoren, aber auch für andere an der Antirassismusarbeit Interessierte im Land Brandenburg durchgeführt. Als Ergebnis dieser Trainings entstand ein Netzwerk – eine Brandenburger Gruppe von Phoenix e.V.“  

So beschreibt Dr. Amma Yeboah, stellvertretende Vorsitzende von Phoenix e.V., Polin und ehemalige Gleichstellungsbeauftragte im Kreis Oder/Spree, die Anfänge von Phoenix-Brandenburg. Auf Nachfrage nennt sie einige Beispiele für die Arbeit der Gruppe in den letzten Jahren:  


Kundgebung für Ermyas M.

Stellungnahme und Teilnahme an der Kundgebung für Ermyas M. am 21.04.2006 in Potsdam. Zwölf Tage lang kämpften die Ärzte um Ermyas Leben. An einer Bushaltestelle in Potsdam war er brutal niedergeschlagen worden. Als Beweismittel diente ein Tonbandmitschnitt. Ermyas M. hatte seine Ehefrau angerufen, die Mailbox zeichnete das Geschehen auf. Beschimpfungen wie „Scheißnigger" sind darauf zu hören.

Anschlag auf Noël Martin

tl_files/images/content/noel-gedenkstein.pngSchreiben an Noël Martin nach seiner Ankündigung, zehn Jahre nach dem Anschlag auf sein Leben freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Noël Martin war am 16. Juni 1996 lebensgefährlich verletzt worden, als Neonazis einen Stein in sein fahrendes Auto schleuderten. Seitdem ist der in London lebende Mann querschnittsgelähmt. 

Arbeitstreffen, Seminare und Begegnungen vor allem für die zahlreichen jungen Phoenix-Mitglieder mit Migrationshintergrund. „Ich freue mich, dass so viele junge Leute mitmachen. Ich erinnere mich noch gut an ein Phoenix-Gesamttreffen in Bad Driburg. Das Thema war „Flucht und Vertreibung“. Am Ende sagte einer von den Jugendlichen: „Das war das erste Mal, dass ich mit anderen über meine Flucht gesprochen habe!“ „Das war ein bewegender Augenblick für mich,“ sagt Ute Winkler, selbst Mutter von zwei Schwarzen Kindern und von Anfang an bei Phoenix-Brandenburg dabei.